In unserer Tageseinrichtung arbeiten wir nach dem offenen Ansatz. Der offene Ansatz wurde unter anderem von Axel Jan Wieland und Gerhard Regel formuliert und greift unter anderem den Gedanken auf, dass das Kind der Akteur seiner Entwicklung ist.  

„Im offenen Kindergarten werden für Kinder bewusst Entscheidungsspielräume erweitert und ein konsequenter Weg der Freiheit angestrebt. Kindern wird selbstständiges Handeln zugetraut, Lernen erfolgt in „Ernst“ Situationen. Durch diese Freiheit, eigenen Interessen nachzugehen, lernen Kinder nicht nur, sich selbst zu organisieren, sondern auch, Ihre Angelegenheiten zu regulieren. Schließlich können die Kinder im ganzen Kindergarten spielen, untereinander Kontakt aufnehmen, mitverantwortlich handeln und so das Zusammenleben mitgestalten.“

(Quelle: „Pädagogische Arbeit im offenen Kindergarten“ von Gerhard Regel/Thomas Kühne)

Kinder wollen jedoch nicht nur viele Gelegenheiten zum Spielen nutzen, sondern verfolgen auch Lerninteressen. So bieten wir den Kindern in Form von Angeboten und Projekten vielfältige Lern- und Bildungsmöglichkeiten.

Sowohl das Freispiel, als auch die Angebote sind eingebettet in feste zeitliche Strukturen und finden unter Berücksichtigung der vereinbarten Regeln statt.

Das bedeutet für unsere praktische Arbeit, dass wir Kinder in unsere Prozesse mit einbeziehen, mit ihnen und nicht für sie gestalten. Wir wollen Kinder herausfordern und über vielfältige Sinneserfahrungen und unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten anreizen, Lernerfahrungen in unseren Räumlichkeiten selbst zu gestalten und auf diesem Wege ihre Entwicklung selbst zu steuern und natürlich voran zu bringen.