Wir sind eine evangelische Einrichtung
Jedes Kind ist ein von Gott gewolltes Geschöpf, das die ganze individuelle Betreuung und Förderung benötigt.
Das Glaubensverständnis bezieht sich auf das ganze Leben: in unserem privaten Leben und bei der Arbeit im Kindergarten.
Was uns am Glauben wichtig ist, das ist in erster Linie Gottes Begleitung im täglichen Leben.

In unserem Team haben die Erzieherinnen verschiedene Glaubenserfahrungen gemacht. Alle sind in christlichen Familien aufgewachsen und haben Traditionen, Rituale und Symbole des Glaubens kennengelernt.
In ihrer Kindheit haben die Erzieherinnen neben den Gottesdiensten regelmäßig auch an Veranstaltungen der eigenen Gemeinde teilgenommen, z.B. Kindergottesdiensten, Jugendfreizeiten, Jungschararbeit usw.
Nach der Konfirmationszeit haben einige Erzieherinnen Jugendgruppen geleitet und bei  Veranstaltungen der eigenen Gemeinden mitgeholfen.

Die in dieser Zeit gemachten Glaubenserfahrungen und Einstellungen zu einem christlichen Miteinander bestimmen heute noch das Handeln.
Die Erzieherinnen sind höflich und offen. Vertrauen, Geborgenheit und Wertschätzung bestimmen die Kindergartenzeit für Kinder, Eltern und Erzieherinnen. Sie bedeuten dem Team sehr viel.
Die Vermittlung des evangelischen Glaubens ist den Erzieherinnen wichtig. Wir zwingen aber keinem Menschen unseren Glauben auf.
Dabei stehen weniger theologische Lehren im Vordergrund als das Vertrauen auf Gottes Schutz und Geleit.
 
 Wir achten auf einen offenen, partnerschaftlichen Umgang miteinander.

Der Leitgedanke und das religionspädagogische Handeln werden bestimmt durch:

Lukas, 18, Vers 16 – 17
 

Aber Jesus rief sie zu sich und sprach:
„Lasset die Kinder zu mir kommen
und wehret ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes.
Wahrlich, ich sage euch:
Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind,
der wird nicht hineinkommen.“


Wichtig ist den Erzieherinnen die Orientierung an den religiösen und christlichen Traditionen.
Feste und Feiern sind immer ein Höhepunkt in der Einrichtung. Nicht nur christliche Feste wie Weihnachten und Ostern, sondern auch Jahreszeitenfeste. In einem besonderen Gottesdienst begrüßen wir neue Kinder und Eltern oder verabschieden die zukünftigen Schulkinder. Die Geburtstage der Kinder feiern wir ebenfalls.

„Bitten“ und „Danken“ in den täglichen Gebeten und Liedern verbindet uns mit Gott und unserem Leben. Einfache Texte oder Lieder bestimmen unser Beten. Wir sagen „Danke“ für viele Erfahrungen und Erlebnisse des Tages.
Die Erzieherinnen lassen die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder zu.
Toleranz, Akzeptanz und Persönlichkeit jedes Menschen bestimmen unsere Gemeinschaft.

Nähe und Distanz akzeptieren wir als eine individuelle Persönlichkeit. Probleme unserer Kinder nehmen wir ernst.
Mal sind wir Zuhörerinnen, Beraterinnen, Spielpartnerinnen, Trösterinnen, Streitschlichterinnen oder Partnerinnen zum Ausruhen und Kuscheln.

In der gesamten Kindergartenzeit steht das gemeinsame Tun im Verhältnis zum christlichen Glauben: Die Begrüßungen am Morgen, die Gespräche am Tag und der Abschluss am Nachmittag.

Biblische Geschichten erzählen, was wir über die Botschaft Gottes wissen, und vermitteln den Kindern, wie wir uns verhalten können.

Bilderbücher, Lieder, Bildbetrachtungen, Erzählungen und die Kinderbibel helfen uns bei der Vermittlung von religiösen Inhalten. 
Sie geben ein Beispiel zum Miteinander leben. Wir erfahren von Rücksichtnahme, Verständnis und Vergebung. 
Während des gemeinsamen Mittagessens erleben wir eine Tischgemeinschaft. Wir beten vor dem Essen und „danken“ dafür.
 
Der gesellschaftliche Wandel in den vergangenen Jahren hat zu Veränderungen der Familien und ihrer Lebenssituationen geführt.
Diese veränderten Lebenssituationen verlangen von uns Erzieherinnen Verständnis für die Eltern und ihre Probleme, gleichzeitig bieten wir den Eltern einen Ort der Begegnung.

In unserem Kindergarten kommen die meisten Kinder aus evangelischen Familien und sind Gemeindemitglieder.
Ebenso haben wir einige Kinder, die anderen Religionen angehören.

Wir gehen offen auf andere Religionen und Kulturen zu und nutzen die Chancen zum gegenseitigen Kennenlernen.
Der Austausch unterschiedlicher Traditionen und Bräuche macht das Leben im Kindergarten interessant.
Gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz sind ein Teil unseres christlichen Verständnisses.
Unsere multikulturellen und multireligiösen Eltern haben in der Einrichtung einen Ort an dem sie sich begegnen können.
Hier bedeutet uns das Miteinander mit unterschiedlichen Menschen eine wichtige gesellschaftliche und christliche Aufgabe.
Die Glaubensvielfalt erfahren wir als eine Bereicherung. 
Familien aller Religionen nehmen an unseren Festen und Gottesdiensten teil.

Die Gottesdienste, die wir mit den Kindern vorbereiten und feiern, nutzen  Kindergarteneltern oder junge Familien oftmals, um ihre Kinder taufen zu lassen.
Die Kindergartenkinder und das Geschwisterkind werden mit einbezogen und erleben, dass ein Kind in unsere Gemeinschaft aufgenommen wird und willkommen ist.

Einen gutenKontakt pflegen wir zu den Gruppen unserer Gemeinde. Gemeinsam feiern wir Gottesdienste, Gemeindefeste, Straßenfeste, Jubiläen usw.

Singen und kleine Aufführungen verbinden uns mit allen Gruppen und wir sind ein Teil dieser Gemeinde. Die Eltern unserer Kinder unterstützen uns dabei. Wichtige Kontakte zwischen Kindergarten und der Gemeinde werden dabei geknüpft.

Den Eltern ist bewusst, dass der Kindergarten ein Teil der Ev. Kirchengemeinde Dortmund-Südwest ist.

Seit dem unser Bau im September 2011 bezogen wurde, ist die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kindergarten noch enger geworden. Einmal die räumliche Nähe, aber auch die Verknüpfung zwischen Gemeindebüro, Kirche, Forum, Geschäftshaus, den Geschäften, dem „Eine - Weltstand“ an den Markttagen, den Marktleuten und dem Kindergarten ist intensiver geworden. Der evangelische Kindergarten ist eine zentrale Stelle in Hombruch für viele Bürger und Gemeindemitglieder.