In unserer Gemeinde stehen wieder grundlegende Veränderungen an, die uns alle betreffen und sicherlich für viele Diskussionen sorgen werden. Auf den Punkt gebracht: Wir haben uns im Presbyterium in den letzten zwei Jahren intensiv mit unserer Gottesdienststruktur befasst und sind unter Berücksichtigung aller Aspekte und nach intensiven Diskussionen zu dem Ergebnis gekommen, unser Gottesdienstangebot am Sonntag deutlich zu verändern.

Wir werden sonntags neben dem Gottesdienst im Fritz-Heuner-Heim nur noch einen weiteren Gottesdienst feiern. Dieser wird wöchentlich wechselnd in Barop, Eichlinghofen und Hombruch stattfinden. Ausgenommen von dieser Regelung sind selbstverständlich die hohen kirchlichen Feiertage, sonstige Festgottesdienste (Konfirmation, Erntedank) sowie andere besondere Gottesdienste (Tauffeste, goldene Konfirmation etc.).
 Wir befinden uns in einem großen Prozess, in dem wir ergründen wollen, wer wir sind und was die Weiterentwicklung der Gemeinde für uns alle bedeutet.  Wir haben gute Erfahrungen mit den gemeinsamen Gottesdiensten gemacht. Dennoch ist in den Sonntagsgottesdiensten insgesamt der Gottesdienstbesuch so weit zurückgegangen, dass wir es für sinnvoll halten, sie (die gemeinsamen Gottesdienste) auf alle Sonntage auszuweiten. Gründe, die dafür sprechen sind, dass sie Gemeinde besser zusammen wächst, wenn wir mehr gemeinsame Gottesdienste haben. Dieser Aspekt ist schon von mehreren Mitgliedern unserer Gemeinde an uns angetragen worden.
Wir feiern in unserer Gemeinde, neben unseren Sonntagsgottesdiensten, viele weitere besondere Gottesdienste, die sich sehr großer Beliebtheit erfreuen. Das sind die Marktandacht, viele Taufgottesdienste, Minikirche oder die Gottesdienste in der Margarethenkapelle und viele weitere Andachten und Gottesdienste (Schulgottesdienste, Hochzeiten etc.), zu denen ja auch viele Menschen kommen. Damit wird deutlich, dass wir in der Gemeinde viele Gottesdienste feiern und dies auch so bleibt.
Eine Gemeindeversammlung, auf der Ihnen die neue Gottesdienststruktur vorgestellt und erläutert worden ist, hat bereits stattgefunden. An dieser Stelle werden einige Aspekte benannt, die das Presbyterium dazu veranlasst haben, diese weitreichende Entscheidung zu treffen.
Mit der Vereinigung unserer Altgemeinden zur Evangelischen Kirchengemeinde Dortmund-Südwest im Jahr 2008 haben wir als einen von vielen Schritten auch die Gottesdienststruktur überdacht und verändert. Seit diesem Zeitpunkt haben sich die Rahmenbedingungen in und für unsere Gemeinde zum Teil erheblich verändert. Unsere Gemeindemitgliederzahl ist von 10.680 (31.12.2008) auf 9.750 (31.12.2016) zurückgegangen. Unsere Versorgung mit Pfarrstellen wurde entsprechend reduziert (von 5,75 auf 3,75), wovon 0,5 Pfarrstellen für  das Fritz-Heuner-Heim sind.  Es ist zu erwarten, dass diese Entwicklung in Zukunft so weitergehen wird. Schon lange überlegen wir, wie man dem gegensteuern kann, nicht nur wir, diese Entwicklung betrifft ja viele Gemeinden. Zugleich wachsen die Aufgaben in unserer glücklicherweise sehr lebendigen Gemeinde. Mit den freiwerdenden Kräften können wir uns verstärkt dem seelsorgerlichen Bereich  sowie vielen anderen, teils neuen Aufgaben im Leben der Gemeinde widmen.
Der Gottesdienstausschuss ist beauftragt worden, eine Konzeption für die inhaltliche Gestaltung der Gottesdienste ab 2017 zu erarbeiten. Sie wird am Ende des Jahres evaluiert. Uns interessiert Ihre Meinung: Was ist uns gut gelungen und wo müssen wir verstärkt unsere Arbeit investieren? Ideen, Anregungen, Erfahrungen und Gedanken können Sie direkt an das Presbyterium oder an das Gemeindebüro schicken.