Auch wenn wir in diesem Jahr keine Weihnachtsgottesdienste in Präsenz feiern, unsere Spenden für Brot für die Welt sind nötiger denn je. Deshalb bitten wir auch in diesem Jahr herzlich um Ihre und Eure Spenden für die Aktion Brot für die Welt!

Die Corona-Pandemie hat die Welt und damit auch unsere Kirchengemeinde Dortmund-Südwest noch immer fest im Griff. An dieser Stelle wollen wir Sie über alles informieren, was in unserer Gemeinde im Zusammenhang mit dieser weltweiten Katastrophe steht. Ein geistliches Wort wird in regelmäßigen Abstanden hier ebenso erscheinen, wie weitere aktuelle Informationen, Kontakte und Neuerungen! Besuchen Sie uns häufig!

Aufgrund der bundesweit hohen Infektionszahlen befinden wir uns seit dem 16. Dezember 2020 wieder im Lockdown. Damit sind alle Arten von Veranstaltungen vorerst bis zum 31.01.2021 untersagt. Unsere Gemeindehäuser bleiben daher auch für Gruppentreffen weiterhin geschlossen. Wir reagieren jedoch umgehend auf alle Vorgaben der Landesregierung und überprüfen ständig, welche Gruppentreffen, Chorproben oder andere Veranstaltungen unter Beachtung der Schutz- und Hygienevorschriften der jeweils aktuellen Corona-Schutzverordnung möglich sind.

Mit Ihren Fragen, Wünschen oder sonstigen Anliegen wenden Sie sich bitte an unsere Pfarrerinnen und Pfarrer oder die Gemeindebüros. Da auch die Gemeindebüros bis zum 31.01.2021 für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben und ein Teil der Arbeiten im homeoffice erledigt wird, bietet sich hier der Mailkontakt an. Der Anrufbeantworter des Gemeindebüros an der Harkortstraße wird aber zuverlässig täglich abgehört und Ihre Nachrichten werden so schnell wie möglich beantwortet. 

Pfarrerin Britta Hülsewig (Vorsitzende des Presbyteriums)
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Tel.: 0231.779925

Pfarrerin Angela Dicke
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Tel: 0231.716453

Pfarrer Hans-Jürgen Drechsler
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Tel.: 0231.750324

Pfarrer Ralf Wieschhoff
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Tel.: 0231.711764

Gemeindebüro Hombruch
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Gemeindebüro Eichlinghofen
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Sonntag, 17. Januar 2021
Britta Hülsewig

Steh auf und iss, denn du hast einen weiten Weg vor dir.
1. Könige 19,7

 

 

Er liegt unter einem Ginsterstrauch und will sterben. Elia, der Prophet. Voll ausgebremst. Nur noch müde. Am liebsten die will er sich die Decke über den Kopf ziehen und nichts mehr hören und sehen.

Es gibt Zeiten, da geht es uns wie Elia. Weil nichts mehr so ist, wie es vorher einmal war.
Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir, sagt der Bote Gottes zu Elia.
Ja, der Weg ist weit, und wir wissen nicht, wann er zu Ende sein wird.
Ja, der Weg ist mühsam. Niemandem fällt es leicht, mit dieser Pandemie zu leben. Auch wenn die Belastungen sicher nicht auf allen Schultern gleich verteilt sind.
Ja, es ist mühselig, wenn ich allein in meiner Wohnung lebe und keine Begegnungen mehr möglich sind. Ja, es ist mühselig, wenn wir als Familie zusammenleben und alles unter einen Hut bringen müssen – Beruf und Kinder und Haushalt und, und und … Ja, es ist mühselig, wenn wir immer wieder Pläne machen für das, was wir tun wollen, und dann diese Pläne nicht zu realisieren sind. Weil die Infektionszahlen uns einen Strich durch die Rechnung machen. Ja, es ist mühselig, Hoffnung zu behalten, wenn man beruflich völlig ausgebremst wird. Ja, es ist mühselig, wenn ich schon seit Monaten Unglaubliches leiste in meinem Beruf in der Pflege, im Lebensmittelhandel, in der Post- und Paketzustellung. Ja, ich kann nicht einmal annähernd alle Belastungen aufzählen, die es in dieser Zeit gibt, und schon gar nicht bewerten, was am schlimmsten ist.

Wo ist die Perspektive? Wie lange sollen wir noch auf Distanz zu den Menschen leben? Zu denen, die doch eigentlich zu uns gehören und wir zu ihnen. Und auch zu denen, denen wir sonst immer wieder im Alltag begegnen. Und wie geht es überhaupt weiter?

Steh auf und iss! Du hast einen weiten Weg vor dir! Elia braucht lange, um diesen Satz zu verstehen. Zuerst realisiert er nur, dass es selbst in der Wüste Nahrung gibt.
Aber Brot und Wasser allein können nicht die Kraft geben, durchzuhalten und neu anzufangen. Entscheidend ist vielmehr der zweite Satz: Du hast einen weiten Weg vor dir! Es gibt also einen Weg, auch wenn dieser Weg ein langer Weg sein wird.
Auch unsere Situation ist nicht ausweglos. Was ist richtig? Was ist wichtig und wesentlich? Denken wir alle nur an uns und unsere eigenen Fragen und Probleme? Oder schaffen wir es, auch die Probleme der anderen mit in den Blick zu nehmen? Sind wir nur müde und resigniert oder lassen wir uns anrühren und Kraft geben, den langen Weg gemeinsam durchzustehen und dabei zusammenzuhalten?
Gottes Kraft ist da – manchmal mit ganz einfachen Mitteln: ein frisch gebackenes Brot und ein Krug frisches Wasser. Gottes Kraft ist für uns da – manchmal als Bot:in, die uns sanft anstupst oder auch weniger sanft aufrüttelt. Gottes Kraft ist da – weil Gott uns nicht aus dem Blick verliert, egal wo und wie wir gerade unterwegs sind.

Das Wichtigste voran: Meiden Sie soziale Kontakte, so schwer es uns Christinnen und Christen auch fällt!

Wir mögen im Moment am besten vor der Erkrankung behütet sein, wenn wir allein bleiben. Einsam sind wir nicht! Wir wissen uns im Gebet verbunden. Drücken wir das doch durch eine Kerze aus, die wir abends um 19.30 Uhr ins Fenster stellen und beten gemeinsam ein Vaterunser. Schließen wir in unsere Bitten und Gebete die Menschen ein, die jetzt eine große Verantwortung tragen: Krankenschwestern, Ärzte, Menschen im Lebensmittelhandel - und nicht zuletzt uns selber, denn jeder ist verantwortlich dafür, dass sich das Virus nicht weiter oder nur sehr verlangsamt ausbreiten kann! Sie mögen ein gemeinsames Gebet sprechen? Sie finden es hier!

Im Folgenden finden Sie Downloads zum Thema, so wie Links zu interessanten Seiten mit Hintergründen zur Krise!