Liebe Gemeindemitglieder!

Die Auswirkungen des Klimawandels holen uns nachweislich langsam aber sicher ein und in diesem Jahr wurden gerade Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz von schweren Unwettern heimgesucht. Unsere Gedanken sind bei den Toten der Flutkatastrophe und deren Angehörigen, aber auch bei denen, die buchstäblich vor dem Nichts stehen. Selbstverständlich beteiligt sich auch die Evanglische Kirche von Westfalen an den verschiedenen Hilfsaktionen. Wenn Sie helfen möchten, finden Sie unter diesem Link:

https://news.ekir.de/meldungen/2021/07/spendenkonto-fuer-betroffene-von-unwetter-eingerichtet/

verschiedene Möglichkeiten zu helfen.

 

Gott segne die Gaben nd alle, die gegeben haben!

 

Seit mehr als zweieinhalb Jahren bestimmt das Virus unser aller Leben. In vielen Bereich haben wir gelernt, damit umzugehen, in manchen Bereichen sind die Vorgaben der jeweils gültigen Corona-Schutz Verordnungen immernoch schwer umzusetzen. Mit der zunehmenden Immunisierung der Bevölkerung durch das Impfen schlägt die Politik nun jedoch neue Wege ein, welche den geimpften, genesenen oder getesteten Personen mehr Freiheiten einräumen und damit mehr Normalität in den Alltag einkehren lässt. Dies ist auch in unserer Kirchengemeinde Dortmund-Südwest spürbar. Wir feiern Gottesdienste wieder mit gemeinsamem Gesang und die Angebote unserer Gruppen und Kreise können zumindest für den Personenkreis der 3G wieder aufgenommen werden. Bei aller Freude darüber möchten wir dennoch die Menschen nicht vergessen, die nicht zu diesem Kreis gehören oder die die momentan steigende 7-Tage-Inzidenz mit Sorge beobachten und deshalb weiterhin auf eine Teilnahme am öffentlichen Leben verzichten wollen oder müssen. Ein geistliches Wort wird daher in regelmäßigen Abstanden weiterhin hier erscheinen, ebenso aktuelle Informationen und Neuerungen. Für Gespräche stehen Ihnen unsere Pfarrerinnen und Pfarrer gerne zur Verfügung.

8. August 2021
Britta Hülsewig

du hast mich geträumt gott
wie ich den aufrechten gang übe
und niederknien lerne
schöner als ich jetzt bin
glücklicher als ich mich traue
freier als bei uns erlaubt

hör nicht auf mich zu träumen gott
ich will nicht aufhören mich zu erinnern
dass ich dein baum bin
gepflanzt an den wasserbächen
des lebens
aus: Loben ohne lügen, Dorothee Sölle, Berlin 2000

Wir sind nicht nur die Menschen, die wir zu sein glauben. Wir Menschen sind fähig, anders zu sein, anders zu werden. Wir können uns in uns selbst versenken und auch aus uns heraustreten. So schreibt Dorothee Sölle dazu.

Unser Glaube sagt, dass wir uns nicht selbst geschaffen haben, sondern geschaffen worden sind. Wir sind gewollt und nicht aus Zufall hier. Wir sind ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu. Das heißt auch: Wir sind uns gegeben, geschenkt oder auch zugemutet.
Ich habe mein Leben nicht selbst erfunden, und die anderen auch nicht.

Ist das nicht eine wunderbare Vorstellung: Gott träumt mich, Gott träumt uns? Gott träumt uns schöner, mutiger, glücklicher und auch demütiger, aufmerksamer, nachdenklicher und kritischer, als wir uns selbst sehen und nach außen darstellen. Darin liegen immer neue Chancen auf Veränderung und Gestaltung. Nichts muss so bleiben, wie es ist. Wir können die Verhältnisse ändern, die ungerecht sind und die der Welt und uns schaden. Ich muss nicht so bleiben, wie ich bin. Ich kann mich ändern, damit ein Anfang gemacht wird zu einem besseren, gerechteren Leben.

Unsere Welt braucht solche Menschen, die sich als Traum Gottes sehen lernen. Die nicht nur einfach hinnehmen, was ist, sondern fragen: Welchen Traum träumt Gott mit mir, mit uns?

Mit der seit dem 20.08.2021 in Kraft getretenen Coronaschutzverordnung gehen für geimpfte, genesene oder getestete Menschen viele Lockerungen einher, die im öffentlichen wie auch im gemeindlichen Leben viele Dinge wieder möglich machen. Unsere Gemeindehäuser werden daher wieder geöffnet, so dass die Angebote der Gruoppen und Kreise für den Personenkreis der 3G wieder aufgenommen werden können. Konkrete Informationen hierzu erfahren Sie über die jeweilige Gruppenleitung. Mit Ihren Fragen, Wünschen oder sonstigen Anliegen wenden Sie sich bitte an unsere Pfarrerinnen und Pfarrer oder die Gemeindebüros.

Pfarrerin Britta Hülsewig (Vorsitzende des Presbyteriums)
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Tel.: 0231.779925

Pfarrerin Angela Dicke
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Tel: 0231.716453

Pfarrer Hans-Jürgen Drechsler
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Tel.: 0231.750324

Pfarrer Ralf Wieschhoff
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Tel.: 0231.711764

Gemeindebüro Hombruch
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Tel. 0231.222008-0                                                                                                                                                      

Gemeindebüro Eichlinghofen
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(Das Büro in Eichlinghofen ist vom 06.09. bis zum 20.09.2021 geschlossen!)                                                                                                                                                                                         

Das Wichtigste voran: Meiden Sie soziale Kontakte, so schwer es uns Christinnen und Christen auch fällt!

Wir mögen im Moment am besten vor der Erkrankung behütet sein, wenn wir allein bleiben. Einsam sind wir nicht! Wir wissen uns im Gebet verbunden. Drücken wir das doch durch eine Kerze aus, die wir abends um 19.30 Uhr ins Fenster stellen und beten gemeinsam ein Vaterunser. Schließen wir in unsere Bitten und Gebete die Menschen ein, die jetzt eine große Verantwortung tragen: Krankenschwestern, Ärzte, Menschen im Lebensmittelhandel - und nicht zuletzt uns selber, denn jeder ist verantwortlich dafür, dass sich das Virus nicht weiter oder nur sehr verlangsamt ausbreiten kann! Sie mögen ein gemeinsames Gebet sprechen? Sie finden es hier!

Im Folgenden finden Sie Downloads zum Thema, so wie Links zu interessanten Seiten mit Hintergründen zur Krise!